Schneeweisses Eldorado!

Im Dezember 2013 ging es für mich von München mit der „Air Canda“ in den Westen Kanadas.

Über Toronto erreichten wir in ca. 14 Stunden die wunderschöne Skyline Vancouvers. Vancouver ist eine Stadt, die von Wasser, Grünflächen und Bergen umgeben ist. Die sog. „Waterfront“, mit seinem Convention Center, dem Denkmal der Olympischen Spiele von 2010, den startenden und landenden Wasserflugzeugen auf dem Creek und den Bergen im Hintergrund ist wirklich einzigartig. Die Skyscraper haben eine moderate Höhe und lassen den Besuchern in der Stadt noch ausreichend Luft zum atmen! Das historische „Gaslamp Quarter“ bietet den Nachtschwärmern ein Ideales Quartier, die Shoppingqueens finden alles was sie brauchen in der Robson Street und diejenigen, die es etwas ursprünglicher und nicht so überlaufen haben möchten, gehen rüber nach „Granville Island“ mit seinen vielen historischen Markthallen. Als Naherholungsgebiet dient den Einwohnern Vancouvers die grüne Halbinsel „Stanley Park“, der von der Stadt aus schnell zu erreichen ist. Für Besucher lohnt sich auf jeden Fall ein Abstecher in den „Capilano Park“, in dem Mann einiges über die Natur Kanadas erfährt indem man einfach einen Parcours von Hängebrücken bewätigt, der in den Riesenbäumen installiert wurde.

Von Vancouver ging unsere Fahrt dann nach drei Tagen weiter über eine landschaftliche spektakuläre Route nach Whistler. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir das autofreie Örtchen bei ca. -20 Grad Celsius. Hier erlebten wir ein echtes „Winterwonderland“. Ein Traum für alle Skifahrer im Winter und Wanderer und Mountainbikefahrer im Sommer! Alles was man für einen entspannten Aufenthalt benötigt liegt sehr zentral und ist schnell zu erreichen (Talstation, Bars, Restaurants usw.). Hier in Whistler haben wir auch die österreichische Bobmannschaft beim Training und den Schauspieler Richard Dreyfuss bei einem Filmfestival getroffen!
Whistler hat ein sehr schönes Skigebiet, mit einer Menge Möglichkeiten, seine Urlaubszeit aktiv zu gestalten. Ob beim Zip-Lining, beim Bob- oder Skifahren oder einfach nur beim Schwimmen in einem der vielen beheizten Aussenpools mit Blick auf die beeindruckende Schneelandschaft!
Mein Hoteltipp:
Das „Fairmont Chateau Whistler“, für alle, die es komfortabel wollen und kurze Wege lieben und das „Whistler Village Inn & Suites“ für alle, die das rustikale und gemütliche Hüttenfeeling mögen!

IMG_6553
IMG_6578
IMG_6634
IMG_6649
IMG_6740
IMG_6747
IMG_6751
IMG_6840
IMG_6849
IMG_6861
IMG_6888
IMG_7013
IMG_7033

Mit dem Flieger ging es dann einmal quer über die wahrlich beeindruckenden Rocky Mountains nach Calgary! Hier wurden wir bei -40 Grad Celsius am Flughafen begrüsst. Calgary ist eine junge, lebhafte und aufstrebende Stadt in Kanada, die sicherlich ihren Höhepunkt im Sommer beim alljährlichen „Calgary Stampede“, der grössten Rodeo-Show Nordamerikas, hat.
Immer mit Blick auf die Rockies fuhren wir weiter von Calgary in die Winterdestination schlechthin: Lake Louise und Banff! Hier erwartete uns ein traumhafter Skitag. Die Landschaft hatte alpinen Charakter, die Sonne schien vom blauen Himmel und die Pisten waren herrlich! So konnte man seine Schwünge,ohne Gedränge, den Berg hinab fahren. An unserem Skitag wurde auch gerade das zweite Weltcup Rennen der Frauen ausgetragen, wo wir „unserer“ Maria Höfl-Riesch zu Ihrem ersten Platz zujubeln konnten. Unser Übernachtungshotel lag dann im nahe gelegenen Banff, ein Örtchen mit unzähligen Bars, Shops und Restaurants. Der Ort liegt malerisch in den Bergen und bietet viele, viele Freizeitmöglichkeiten.

Mein Fazit:
Auch im Winter lohnt sich eine Reise in den Westen Kanadas! Der Westen besticht dann mit seinen gemässigtem Klima an der Küste und der atemberaubenden Winterlandschaft in den Bergen! Die Rocky Mountains sind dann komplett mit einer weissen Schneedecke bedeckt. Und in dieser Jahreszeit überkommt einem dann das Gefühl, man wäre ganz alleine in den Rocky Mountains unterwegs! Wirklich einzigartig!