La Palma

Mein Fazit: La Palma, die Insel für Aktive (Wanderer und Radfahrer) und für Ruhesuchende ist ein super Geheimtipp. Hier findet man unberührte Natur genauso wie schöne Badebuchten, die von gigantischen Steilküsten eingerahmt sind oder verträumte kleine Städte mit winzigen Gässchen, Plazas und Geschäften oder (Hippie-) Märkten, auf denen viele deutsche Aussteiger ihre Handwerkskunst verkaufen. Ich kann von mir behaupt en, dass die Isla Bonita mein Herz erobert hat… 

Anfang April habe ich auf einer einwöchigen Reise die wunderschöne Insel La Palma kennen lernen dürfen. Raus aus dem Alltag und rauf auf eine Insel, die mit ihrer wunderschönen grünen Landschaft, den hilfsbereiten und netten Menschen eine Ruhe ausstrahlt, wie man sie heute nur noch selten auf der Welt finden kann. Die jüngste und größte der westlichen Kanareninsel kann man wirklich noch als echten Geheimtipp bezeichnen. Der sanfte Tourismus, der hier betrieben wird, steht im krassen Gegensatz zu den großen Hotels der Nachbarinseln Teneriffa und Gran Canaria. Hier findet man kleine Appartementanlagen, zauberhafte Fincas und landestypische Paradores, die häufig einsam, wunderschön gelegen sind und bei denen die Besitzer selbst in oder in der Nähe der Anlagen wohnen. Manchmal sind diese eher einfach ausgestattet und manchmal äußerst komfortabel, aber für alle Anlagen gilt, dass sie mit viel Liebe zum Detail gestaltet sind.

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Die Insel selbst, „La Isla Bonita“ (Die hübsche Insel) bzw. „La Isla Verde“ (Die grüne Insel) wie die Palmeros sagen, bietet die unterschiedlichsten Landschaften: Im Süden eher schroff/karg und dem vulkanische Ursprung ganz nah, im Osten mit üppiger Vegetation, im Westen überwiegend mit Pinienwäldern, und im Norden mischt sich alles ein wenig und wird gekrönt von der spektakulären Caldera de Taburiente. Die Caldera ist der größte Senkkrater der Welt mit 9,5 Kilometern Durchmesser und liegt auf ca. 2000 m Höhe. So unterschiedlich wie die Landschaft, ist allerdings auch das Wetter! Vormittags scheint häufig auf der gesamten Insel die Sonne, bevor zum Nachmittag hin die Passatwinde vom Osten eine Wolkendecke wie einen Wasserfall über die Berge „fließen“ lassen. Ein Spektakel, das man sich auf jeden Fall einmal ganz bewusst anschauen sollte. Traumhaft!

Die Temperaturen sind das ganze Jahr über gemäßigt und ideal zum Wandern. Die Wanderwege selbst sind fantastisch und bieten über 1000 Kilometer bestens ausgeschilderte Routen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade. Ein Mietwagen ist während der gesamten Reisezeit empfehlenswert!

Hasta luego, Jessica Eggert