Kenia

Ein Land mit vielen Facetten

„Die Luft des afrikanischen Hochlands stieg mir zu Kopfe wie Wein, ich war immer leicht betrunken…“, schwärmte die dänische Baronin Karen Blixen in „Jenseits von Afrika“ über ihre Zeit in Kenia.

Es hat sich vieles seit der Kolonialzeit verändert, doch die Begeisterung der Besucher für die außergewöhnliche Schönheit des ostafrikanischen Landes ist geblieben. Ich habe im April 2014 ein Teil des Landes bereist, um mich selbst von diesem unberührten Naturparadies der Erde und seinem großen Tierbestand zu überzeugen. Das Land kann aber auch als Badeparadies überzeugen: Am indischen Ozean locken lange, feinsandige Strände. Die Südküste, welche man bequem mit einer kurzen Fährüberfahrt von Mombasa aus erreicht, bietet viele schöne Strände, wie z. B. den Galu Beach oder den berühmten Diani Beach. Hier kann man zahlreiche und ganz unterschiedliche Hotels für jeden Geschmack finden. Vom gute 4-5 Sterne Hotel mit ausgezeichnetem Service, bis hin zum kleinen, feinen Hotel mit einer ganz individuellem Betreuung. Meine Empfehlung  für einen perfekten Urlaub ist das 5 Sterne Hotel The Maji Beach Boutique Hotel, eine Luxusadresse an einem der schönsten Strandabschnitte vom Diani Beach. Diese Oase der Ruhe und Erholung mit 15 Zimmern  lässt keine Wünsche offen. Hier gibt es keinerlei Regeln, wie sie in einem konventionellen Hotel zu finden sind! Z. B. gibt es keine Essenszeiten. Wann und was serviert wird entscheidet der Gast selbst – ein einmaliges Konzept! Im Hinterland der Südküste befindet sich der Nationalpark Shimba Hills, der sich sehr gut für Kurzsafaris eignet.

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Auch die Nordküste überzeugt mit tollen Stränden und fantastischen Hotels. Mein Geheimtipp hier ist Malindi Beach. Für Individualisten empfehle ich das kleine Hotel Salama Beach in Kikambala. Ein sehr ruhig gelegenes Hotel. Hier kümmern sich die deutschen Besitzer persönlich um das Wohlergehen ihrer Gäste und man kann wirklich von einer besonderen Adresse sprechen!

Der größte Nationalpark Kenias heißt „Tsavo“. Er bedeckt eine Fläche, die ungefähr der Größe der Schweiz entspricht. Weite, flache Savannen mit riesigen Affenbrotbäumen (Baobabs) prägen den Tsavo Ost, den ich während einer 2-tägigen Safari erkundet habe. Große Büffelherden, etliche Giraffen, Löwen und eine Vielzahl von Antilopen und Gazellen haben anscheinend nur darauf gewartet, von meiner Kamera erfasst zu werden. Der Höhepunkt der Reise war eine Übernachtung im Zelt des Satao Camp inkl. einer Pirschfahrten im Nationalpark „Tsavo Ost“, für mich ein ganz besonderes Erlebnis! Diese Möglichkeit bietet DER Touristik

an und ich kann nur jedem Kenia-Reisenden empfehlen, ein Hotelaufenthalt mit einer Safari zu kombinieren. Hier kann man die Tiere aus nächster Nähe beobachten und auch die schönen Landschaften Kenias im Nationalpark hautnah erleben. Die Safaris dauern 2 1/2 bis 3 1/2 Tage und können mit einem anschließenden Badeaufenthalt in diversen Hotels verlängert werden.

Mein Fazit: Baden und Safari in Kenia ist wie Champagner und Austern – eine unschlagbar gute Kombination!