Kalifornien

Ein Land mit vielen Facetten!

Kalifornien: Ein Staat, viele Erlebnisse! Hier findet man als Besucher eine tolle Kombination aus den Großstädten L. A. und San Francisco, der Glitzermetropole Las Vegas, den Nationalparks, mit Wüsten, Wäldern, Bergen und Wasserfällen. Was will man mehr?

Einmal mit dem eigenen Auto quer durch das frühlingshafte Kalifornien.

14 Tage lang haben wir den Bundesstaat an der mexikanischen Grenze erkundet. Los ging unsere Reise in Los Angeles, die Stadt der Schönen und Reichen. Eine Stadt, die aus vielen einzelnen Stadtteilen besteht, die im Laufe der Jahrzehnte zusammengewachsen sind.

Wir besuchten aufregende Stadtteilen, wie Santa Monica & Venice Beach, Beverly Hills oder Hollywood! Alles Orte, die man schon immer mal sehen wollte! Von dort ging es 2 Autostunden weiter in den Süden nach San Diego, mit seinen tollen Stränden, seinem traditionellen „Gaslamp Quarter“ und dem berühmten „Old Town“, wo man sich in die Anfangszeiten San Diegos zu Beginn der spanischen Besetzer zurückversetzt fühlt. Ab diesem Zeitpunkt spielten dann auf dieser Reise die kalifornischen Städte erst einmal keine Rolle mehr und es sollte sich jetzt alles nur noch um Natur drehen.

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Wir fuhren einmal quer durch die Aranza Borrego State Wüste, mit dem Ziel „Joshua Tree National Reserve“. Joshua Tree kommt von den gleichnamigen Palmen, deren Form an kuschelige Teddybären erinnern!  Hier haben wir wunderschöne Wanderungen durch bizarre Felslandschaften gemacht. Wanderungen mit tollen Namen wie: „Wonderland of Rocks“ oder „Jumborocks“. Geplant war im Anschluss an den National Tree Nationalpark ein Abstecher in die Mojave Wüste. Allerdings hat uns hier das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir wurden in der Wüste von einem Schneesturm überrascht! Also flüchteten wir vor dem schlechten Wetter und fuhren direkt  weiter ins „faboulos Las Vegas“, die Glitzermetropole schlechthin. Die Stadt der Shows, Casinos und Outlet Stores. Für einige Stunden taucht man hier in eine völlig andere (Konsum-)Welt ein. Für mich persönlich kann ich sagen, dass wir, Gott sei dank, nur an einem Tag, bzw. Abend dort waren und dann Kurs auf das Death Valley genommen haben.

Unser Besuch im Death Valley begann mit einem spektakulären Sonnenaufgang, ging weiter mit dem tiefstgelegenen Punkt Amerikas (85,5 m unter NN), dem berühmten Artist Drive und Wanderungen durchs Hidden Valley. Zum Abschluss gab es noch einen Abstecher zu den Mesquite Sand Dunes. Die Dünen waren schon Filmkulisse für etliche Kinohits und die 4 qm großen Sanddünen sind wirklich ein Spaß für Groß und Klein. Das Death Valley ist wirklich monumental und hat mich sehr beeindruckt. Die Temperaturen im März waren grandios und für alle Aktivitäten genau richtig!  Anschließend  gab es ein völliges Kontrastprogramm im Sequoia- und Kings-Canyon Nationalpark. Hier stehen die so genannten „Giant Trees“ und mit dem „General-Sherman-Tree“ der höchste Baum der Erde (83m)! Man kommt sich doch recht klein vor, wenn man zwischen einer Gruppe Giant Bäume stehen bleibt.  Höhepunkt der Reise war auf jeden Fall der Besuch im Yosemite Nationalpark! Natur Pur! Um diese Jahreszeit waren noch nicht so viele Touristen unterwegs, so dass man auf der Einen oder Anderen Wanderung auch häufig alleine unterwegs war! Eine kleine Kuriosität war dann auch unser Skitag auf dem nahe gelegenen Badger Pass.

Der Badger Pass ist eines der ältesten Skigebiete Amerikas und liegt traumhaft am Rande des Nationalparks. Zum Abschluss der Reise ging es nach ein paar Tagen San Francisco auf dem berühmten Pacific Coast Highway No. 1 zurück nach L. A.. Auf dem Weg dorthin haben wir immer wieder Stopps eingelegt, um Wale, Seelöwen, Robben oder Pelikane zu beobachten. Der Pacific Coast Highway No. 1 ist eine der schönsten Panoramastrassen, die ich je erlebt habe!