Jamaika – grüne Insel der Karibik!

Unser Tipp (in den Wintermonaten): Conch-Soup. „Conch“ ist eine Meeresschnecke, aus der die Jamaikaner eine Art Eintopf kochen. Total lecker! Ansonsten kann man immer und überall „Beef oder Chicken-Jerk“ essen. Das ist Fleisch, welches mit einer selbst gemachten und sehr würzigen Sosse eingelegt und dann gegrillt wird.

Jamaika! Die Insel, auf der alles „No Problem“ ist, wo die Strassen holperig sind und wo das Meer mit 29 Grad Celsius fast Badewannentemperatur hat!

Wir haben im November/Dezember den Westen der Insel bereist und sind von Mo´Bay, wie die Jamaikaner Montego Bay nennen, nach Treasure Beach in den Süden der Insel gefahren, wo man kleine, individuelle Hotels findet. Dort bekommt man direkt am Strand die leckersten Fischgerichte serviert!

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Treasure Beach war ein guter Ausgangspunkt für diverse Ausflüge in die Umgebung. Von dort ist es nicht weit bis zu den „YS Falls“, Wasserfälle in deren natürlichen Wasserbecken man baden kann oder nach Mandeville, ein kleines, viktorianisch angehauchtes Städtchen, mit einem lebendigen Markt am Mittwoch und Samstag. Verbinden kann man diese Ausflüge super mit „Lovers Leap“ und einem Abstecher zu der berühmten „Bambusallee“. Ausserdem kommt man von Treasure Beach ganz prima zum „Black River“.

Der Name ist Programm! Der Fluss wirkt tiefschwarz, obwohl das Wasser kristallklar ist. Die torfige Erde in dieser Gegend lässt den Fluss in einem tiefem Schwarz erscheinen! Bei einer Bootsfahrt auf dem Fluss haben wir bei angenehmen Temperaturen unter den Mangroven tatsächlich einige Krokodile und etliche Wasservögel entdeckt. Und unser Kapitän, ein waschechter Rastafari, hat uns während der Tour einiges über den Fluss und Jamaika erzählt. Weiter ging es dann nach Accompong. Ein sehr ursprüngliches Dorf der sog. „Maroons“, die seit 1738 völlig unabhängig von der jamaikanischen Regierung in der Mitte der Insel leben. Hier war das Kinderzimmer einer jamaikanischen Familie unser Quartier für eine Nacht und unser Frühstück und Abendessen wurde in deren Wohnzimmer „serviert“.

Ganz klassisch für die Karibik-Insel gab es „Akkee und Saltfisch“ (eine Art vegetarisches Rührei mit Fisch) zum Frühstück und Callaloo (spinatähnliches Gemüse) mit Fisch zum Abendessen. Von hier haben wir zwei wunderschöne Wanderungen in die grüne, dschungelähnliche Karstlandschaft gemacht. Den zweiten Teil unserer Tour haben wir in Negril verbracht. An der Westküste der Insel wechseln sich tolle, lange Strände mit schroffen Steilküsten ab. Kleine Buden, Bars und Restaurants machen den westlichen Teil Negrils sehr lebhaft und man kann sich hier einfach im nächtlichen Rummel treiben lassen. Sehr zu empfehlen ist dieser Part Jamaikas für Taucher! Viele schöne Tauchplätze sind in kürzester Zeit mit dem Boot erreichbar und bieten sehr abwechslungsreiche Tauchgänge! Riesige Korallengärten, verschiedene Wracks (in 15-27 m Tiefe), kleinere Höhlen, Überhänge und Steilwände. Hier macht jeder Tauchgang einfach nur Spass und man ist selten mit mehr, als 6 Personen an einem Tauchplatz unter Wasser. Empfehlen kann ich die Tauchbasis von Armin und Franz im „Samsara“ Hotel! Nette Leute, anständiges Equipment und moderate Preise! Vielen Dank für die nette Betreuung!