Flusskreuzfahrt auf dem Mekong

Von Vietnam bis Kambodscha und legendäres Angkor

Die Reise begann mit einem Flug der renommierten Fluggesellschaft Thai Airways von Frankfurt nach Bangkok. Der Airbus A380 bietet einen tollen Service, klasse Essen und vielfältiges Entertainment! Bis zu unserem Ziel „Saigon“ war es dann nur noch ein kurzer Weiterflug von 1 Stunde.

Die erste Übernachtung fand im Hotel „The Reverie“ in Saigon statt. Das Hotel liegt sehr zentral und ist mit Abstand das höchste Gebäude in der Umgebung. Dadurch hat man einen atemberaubenden Blick auf das Treiben der Stadt und den gleichnamigen Fluss. Das italienische Design und der sehr gute Service ergänzen dieses Alleinstellungsmerkmal und machen dieses Hotel zu einem einmaligen Erlebnis! Ein Highlight war für mich die Stadtbesichtigung dieser quirligen vietnamesischen Metropole: die Kathedrale Notre Dame, der Besuch der einheimischen Märkte und der Genuss der leckeren einheimischen Küche.

Am 2. Tag startete unsere Mekong-Kreuzfahrt in My Tho und wir gingen an Bord der „RV Pandaw“. Die RV Pandaw ist ein komfortables Boutique- Schiff mit nur 24 Kabinen und einer ganz hervorragenden Küche.

Die Crew empfing uns sehr herzlich und wir starteten am späten Morgen langsam gen Phnom Penh in eine andere Welt, in der die Zeit keine Rolle mehr spielte. Die großen Fenster meiner Kabine ermöglichten einen ungestörten Panoramablick auf die vorbeiziehende Landschaft und Stunden über Stunden saß ich vor meiner Kabine und war einfach nur glücklich und zufrieden das Treiben auf dem Mekong zu beobachten.

Der Mekong ist für Vietnam wie eine riesige Lebensader. Die großen Schiffe schienen mit ihrer Fracht fast unterzugehen, die kleinen traditionellen Sampan-Boote schipperten flink kreuz und quer zwischen ihnen und man hörte schon von weitem das Tuckern ihrer Dieselmotoren.

Der Fluss ist die Lebensquelle für die dort lebenden Menschen geworden. Er ernährt sie mit Fisch und bringt sie von A nach B. Sie leben dort nicht am Fluss, sondern in ihren Stelzen-Häusern im bzw. über dem Mekong. Die ärmeren Menschen leben sogar auf ihren sehr kleinen Booten, wenn sie sich kein Haus leisten können. Eins kann ich mit Bestimmtheit sagen: das Leben am Mekong ist nicht einfach, jedoch leben die Menschen in einer Symbiose mit dem Fluss und ihre Herzlichkeit und das Lächeln verzaubern jeden Besucher!

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Nachdem wir am Tag 4 die Grenze von Vietnam nach Kambodscha mit unserem Schiff überfahren haben, endete in Phnom Penh unsere traumhafte Mekong-Flusskreuzfahrt.

In Phnom Penh besuchten wir den Königspalast mit seinen wunderschön angelegten Gärten und das berühmte Postgebäude mit seiner sehr schönen kolonialen Architektur. Dort trafen wir auf einen sehr bekannten „Geschichtenschreiber“, ein scheinbar uralter Mann, der weit über die Grenzen von Kambodscha hinaus bekannt ist. Und ich durfte sogar ein Bild mit ihm machen!

In jeder Ecke der Stadt kann man Gebäude aus der Kolonialzeit entdecken, wie z. B. mein Übernachtungshotel Sofitel Phnom Penh. Es glänzt durch sein zeitloses elegantes Design und durch seine romantisch Lage am Flussufer und in der Nähe vom Royal Palace National Museum (sehr empfehlenswert). Dieses Luxushotel lässt keine Wünsche offen!

Am nächsten Vormittag ging es mit einem kurzen Flug von Phnom Penh nach Siem Reap, wo ich im luxuriösen Hotel Phum Baitang gewohnt habe. Das Hotel, inmitten einer grünen Oase gelegen, ist ein wunderbarer Ort um zur Ruhe und Erholung zu gelangen. 45 Villen auf Stelzen stehen inmitten eines 80.000 m² großen Anlage mit bewirtschafteten Reisefeldern und Wasserbüffeln. Stilvolle natürliche Materialien und Kunstwerke lokaler Artisten schaffen eine besondere Wohlfühlatmosphäre.

Dann kam das Highlight der Reise: Das legendäre Angkor! Die weltbekannte Tempelanlage wurde vom 9. Bis 15 Jahrhundert erbaut und war das Zentrum des Khmer-Königreichs Kambuja. 1000 Tempel wurden bis heute freigelegt und 1992 in ihrer Gesamtheit zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Es ist kaum vorstellbar, dass alleine durch Landflucht diese riesige Stadt damals in Vergessenheit geriet und nur durch Zufall wiederentdeckt wurde. Die weltweit größte Tempelstadt Angkor liegt mitten im Dschungel von Kambodscha und beeindruckt durch die gelungene Restaurierung vieler Tempel wie Angkor Wat. Unvorstellbar wie die Entdeckung dieser Schönheit stattgefunden haben muss. Eine ganze Stadt war Jahrtausende begraben unter der mächtigen Kraft der sie umgebenden Natur – unglaublich, aber wahr!

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Habe ich Sie neugierig gemacht? Wenn ja, würde ich mich auf ihren Besuch freuen um ihre individuelle Reiseplanung zu gestalten!

Herzliche Grüße
Ihre Bettina Eggert