Auf Stippvisite in Nord-Holland

Mein Fazit: Ich empfinde diese Form des Aktiv-Urlaubs als ideale Kombination aus Aktivität und Entspannung. Das Hotel „fährt sozusagen mit“, das tägliche Kofferpacken, wie bei anderen Radtouren üblich, entfällt. Man kann auch mal eine Tour ausfallen lassen und an Bord bleiben oder sich ein Elektrofahrrad leihen oder auch anspruchsvollere Touren mit dem eigenen Rennrad z. B. gestalten, so dass für jeden etwas dabei ist. Die Touren werden an Bord am Abend vorher ausführlich besprochen, bevor sich jeder individuell auf den Weg macht. Die Atmosphäre an Bord ist sehr entspannt, man kann sehr gut relaxen, während die Landschaft an einem vorbeizieht. Land und Leute lassen sich so auf ideale Weise kennenlernen.

Im April 2011 durfte ich Nord-Holland auf aktive und doch sehr entspannte Art kennenlernen: per Rad und Schiff.

In der quirligen Metropole Amsterdam bestiegen wir unser gemütliches Flussschiff, die MS Serena, ein zum Kabinenschiff umgebautes ehemaliges Frachtschiff, welches im letzten Jahr komplett renoviert wurde.

Vorbei an der wunderschönen holländischen Frühlingslandschaft fuhren wir nach Hoorn, einem malerischen Städtchen am Markermeer. Hier bestiegen wir unsere Drahtesel und los ging die Fahrt durch die Polderlandschaft und auf den Deichen an der Küste entlang. Die Radwege sind außerordentlich gut ausgeschildert und in hervorragendem Zustand, außerdem fast durchweg eben, sodass selbst uns relativ ungeübten Radlern die 30 km bis Enkhuizen sehr leicht fielen. Den Nachmittag verbrachten wir in dem sehenswerten Freilichtmuseum Zuiderzee, bevor wir den Abend bei hervorragender Bordverpflegung ausklingen ließen.

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