Aruba und Curacao

Bonbini auf Aruba und Curacao – Herzlich Willkommen auf Aruba und Curacao

Vom 13.-21. September bin ich mit der KLM von Hannover via Amsterdam nach Aruba und Curacao geflogen. Zwei der so genannten ABC-Inseln, kurz vor der Küste Venezuelas. Durch diese einzigartige Lage in der Karibik, haben diese Inseln den Vorteil, dass sie ausserhalb des sog. Hurrikan-Gürtels liegen, wodurch sie ein attraktives Ganzjahresziel werden.

Nach einem entspannten, 9-stündigen Flug, kamen wir in der Nähe der Hauptstadt Oranjestadt an und nach nur einer weiteren halben Stund in unserem Übernachtungshotel „Divi Resort“. Es war mit ca. 30-35 Grad sehr heiss, aber ein schwacher Wind machte die Temperaturen erträglich.

Aruba, One Happy Island, wie die Einheimischen sagen, besticht durch seine traumhaften, langen und feinsandigen Karibikstrände. Das Meer leuchtet je nach Tageszeit und Wellengang in tollen Blau- oder Grüntönen und lädt zum stundenlangen Baden ein.

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Man kann diese 34 km lange und 9 km breite Insel ganz problemlos auf eigene Faust mit dem Mietwagen, dem Taxi oder dem Bus erkunden. Man hatte immer ein sicheres Gefühl und kann sich ganz problemlos auf englisch verständigen. Die eigentliche Landessprache, Papiamentu, ist ein Mix aus spanisch, portugiesisch und niederländisch, so dass man mit einigen Brocken spanisch auch ganz gut zu Recht kommen kann! Genau wie die Sprache, ist auch die Bevölkerung in ihrem Ursprung sehr vielfältig. Die Bewohner Arubas haben zum teil afrikanische, niederländische, aber auch asiatische Wurzeln! Genau diese Mischung macht das ganze sehr interessant und exotisch. Ansonsten macht die Insel eher einen sehr europäischen bzw. amerikanischen Eindruck! Es gibt Einkaufszentren und Shoppingmalls, inkl. McDonalds und Kentucky Fright Chicken und auf den Strassen sieht man hauptsächlich Pick-Ups umherfahren. Alles ist sehr gepflegt und sauber. Wenn man durch die Orte läuft, erinnern viele Gebäude an die Häuserzeilen in Amsterdam, mit der Ausnahme, dass die Farben der Häuser wesentlich knalliger und bunter sind. Die Natur ist zum Teil sehr schroff und übersäht mit Kakteen und Felsen! Durch nächtlichen Regen konnten wir Aruba mal von einer anderen Seite sehen, alles war grün und überall konnte man kleine Blüten entdecken! Nicht nur die berühmten Divi-Divi Bäume haben sich über den Regen gefreut, sondern auch die vielen Leguane und Geckos, die wirklich überall rumliefen.

Richtig interessant wird diese Reise aber durch die Kombination mit Curacao! Obwohl man von Aruba nach Curacao nur 20 Minuten mit dem Flieger unterwegs ist, ist diese Insel doch ganz anders, als Aruba! Es ist eine Insel für Aktive! Taucher finden hier tolle Wracks und tolle Tauchspots! Mountainbiker und Wanderer können sich auf mehreren 100 km ausgeschilderter Strecke austoben. Und in Willemstad können sich die Schnäppchenjäger austoben! Absolut zu empfehlen ist ein Besuch der Insel während des Karnevals von Januar bis Ende Februar/März. Um einen Eindruck von dieser ausgelassenen Zeit zu bekommen, hat das Curacao Tourist Board einen Karneval im September für uns organisiert, bei dem ich und alle meine Kollegen dabei waren! Wir waren mittendrin und die Stimmung, die Musik, das Tanzen und die Freude der Inselbewohner war spektakulär! Ein einmaliges Erlebnis!

Man kann abschliessend sagen, dass eine Kombination der ABC-Inseln absolut zu empfehlen und ganz unproblematisch zu realisieren ist. Aruba, Bonair und Curacao sind karibische Inseln, die durch den europäischen Hintergrund super geeignet sind für Urlauber, die gerne auch in eigener Regie ihr Urlaubsziel erkunden wollen ohne ein allzu grosses Risiko einzugehen! Karibik für Anfänger! Te otro biaha – bis zum nächsten Mal!