Von Peking nach Moskau

Reisen auf Gleisen

Mein Tipp: Machen Sie die Reise immer von Peking nach Moskau! Der Vorteil ist, dass Sie dann den anstrengenden Langstrecken-Flug auf der Hinreise haben und auf der Rückreise nur einen kurzen 2-stündigen Flug von Moskau nach Hause auf sich nehmen müssen! Außerdem wird Ihnen bei der Reise in diese Richtung durch die Zeitverschiebung jeden Tag eine Stunde mehr Zeit geschenkt! Resumeé: Bei dieser Art zu Reisen lernt man gleich drei faszinierende Kulturen auf entspannte Weise kennen und das alles in einer wunderschön nostalgischen Atmosphäre.

REISEN OHNE EILE – mit dem Sonderzug „ZARENGOLD“ von Peking nach Moskau

Am 12.10.2011 lud das reisebüro bettina eggert in Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Ameropa zu einer erlebnisreichen Reise mit dem Zarengold ins Bistro „Brasserie“ in der Rinnepassage Osterode ein.

Herr Otto von Ameropa führte unsere Kunden auf sehr unterhaltsame Weise von Peking nach Moskau. In Peking stiegen wir gedanklich und virtuell in den nostalgischen Sonderzug ein. Die Fahrt ging über die chinesische Mauer und durch die noch recht ursprüngliche Mongolei. Hier wurde in Original-Jurten übernachtet – das sind traditionelle Zelte der Nomaden, oben offen, mit kleinem Ofen in der Mitte der Zelte.

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Gemütlich ging die Fahrt dann weiter, vorbei an schier endlosen Birkenwälder und typischen sibirischen Dörfern. Eine Besonderheit ist die Fahrt über eine eigentlich stillgelegte Bahntrasse direkt am Baikalsee und durch die faszinierenden russischen Städte Irkutsk, Nowosibirsk, Jekaterinburg und Kasan, die mit ihren Zwiebeltürmen und Ikonen glänzten. „Nach 16 Tagen“ fuhren wir schließlich in den beeindruckenden Moskauer Hauptbahnhof ein, wo unsere Reise nach der Besichtigung der zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt (Kreml, Roter Platz, Basilius-Kathedrale, etc.) endete.

Herr Otto hat die Reise mit dem Zarengold schon mehrmals selbst gemacht und den Vortrag ausschließlich mit eigenen Bildern gestaltet. Der Vortrag war dadurch sehr authentisch und gespickt mit vielen, vielen Insidertipps.

Natürlich durften in der gemütlichen Atmosphäre der „Brasserie“ auch ein Wodka-Tasting und ein kleiner Snack nicht fehlen, so dass in lockerer, entspannter Stimmung reichlich Fernweh aufkam.